Ochtinaer Aragonithöhle

Lokalita naDosah ByNid

EINTRITTSPREIS

Kartentyp

Preis

Erwachsene

6,00 €

Kinder 6-15 Jahre, Behinderte *1

3,00 €

Studenten, Senioren ab 60 Jahren *2

5,00 €

Foto-Video ohne Stativ *3

10,00 €

Sondereinlass *4

30,00 €

*1 – Kinder ab 6 bis 15 Jahre; Behinderte ab 15 Jahren mit gültigem Ausweis

*2 – Studenten des ordentlichen Vollzeitstudiums  – im Falle einer Hochschule nach Vorzeigen eines gültigen Studiennachweises mit ausgewiesener Gültigkeitsdauer für das aktuelle Jahr; Personen ab 60 Jahren

*3 - Foto-Video - Das Aufnehmen von Fotos und kurzen Videos ohne Verwendung eines Stativs ist nur während der Höhlenbesichtigung erlaubt, nach Bezahlung des regulären Eintrittspreises und der festgesetzten Gebühr. Ablauf und Sicherheit des Höhlenbetriebs dürfen dadurch nicht gestört werden.

*4 – Ein Sondereinlass darf auf Besucheranfrage nach Vereinbarung mit dem Höhlenverwalter nur zwischen den regelmäßigen Einlasszeiten, nach Bezahlung des regulären Eintrittspreises und der festgesetzten Gebühr erfolgen. Der Ablauf des Höhlenbetriebs darf dadurch nicht gestört werden.

Der regelmäßige Einlass findet bei einer Mindestanzahl von 4 Personen statt. Die Eintrittskarten werden 15 Minuten vor dem Einlass verkauft.

Eintrittsreservierungen finden nicht statt. Bei normaler Besucherzahl erfolgt der Einlass gemäß der Zeiten der Einlassordnung, bei erhöhter Besucherzahl erfolgt der Einlass kontinuierlich in zeitlichen Abständen und in Abhängigkeit vom Charakter und den aktuellen Möglichkeiten des jeweiligen Höhlenbetriebs statt, d. h. auch in der Zeit zwischen den regelmäßigen Eintritten gemäß der gültigen Einlassordnung.

Kartenzahlungen sind nicht möglich.

BETRIEBSZEIT

Monat

Unhrzeit

1. 1.-31. 3.; 1. 11.-31. 12.

geschlossen

1. 4.-31. 5.; 1. 9.-31. 10.

9.30, 11.00, 12.30, 14.00 Uhr

1. 6.-31. 8.

9.00; 10.00; 11.00; 12.00; 13.00; 14.0; 15.00; 16.00 Uhr

KONTAKT

Ing. Alexander Csunyo

049 35 Ochtiná

tel. č.: +421 58 488 10 51

e-mail: oaj@ssj.sk

web: http://www.ssj.sk/sk/jaskyna/12-ochtinska-aragonitova-jaskyna

 

Eine der insgesamt drei weltweit erschlossenen Aragonithöhlen. Die beiden anderen befinden sich in Mexiko und Argentinien.

 


 

Im Zugangsstollen der Ochtinaer Aragonithöhle müssen Sie 104 Stufen überwinden und danach betreten Sie auch schon eine wundervolle Welt, die allein der unendlichen Schöpferkraft der Natur entstammen kann. Es handelt sich um ein weiteres weltweit einmaliges Phänomen der kleinen Slowakei, zumal die Höhle zu den insgesamt drei erschlossenen Aragonithöhlen unseres Planeten zählt. Die beiden anderen befinden sich in Mexiko und Argentinien.

Älteste Aragonitgebilde sind mehr als 140 Tausend Jahre alt.

In der Höhle finden wir Aragonitgebilde in drei Generationen vor, die erste ist 121 bis 138 Tausend Jahre alt. Die zweite Generation ist am häufigsten vertreten, repräsentativ sind mehrere Dutzend Zentimeter lange Nadeln und gekrümmte bis spiralförmige Heliktiten, deren Alter auf ungefähr 14 Tausend Jahre datiert wird. Die jüngste Generation bildet sich gegenwärtig auf Sedimenten aus, in Form von kleinen, 2 bis 4 Millimeter kleinen Fächern.

Aragonit kann verschiedene Formen und Optik annehmen. Foto Julius Szabo

Von den 300 Metern Gesamtlänge sind 230 Meter erschlossen und die Besichtigung dauert eine halbe Stunde. Der Größe nach handelt es sich um keine besonders große Höhle, sie ist jedoch außerordentlich wertvoll. Der mannigfaltige Aragonitschmuck in Form von Spiralen, Nadeln und korallenähnlichen Formen bildet eine vielfältige Mischung an wundervollen Bildern. Als schönster Ort der Höhle gilt der Saal der Milchstraße, in dem weiße Aragonitbüschel im Riss in der Höhlendecke bei Lampenlicht den Eindruck der Sterne unserer Galaxie entstehen lassen.

Foto Julius Szabo

Beim Aragonit handelt es sich um ein Calciumcarbonat und das Mineral kann verschiedene Formen und Optik annehmen – Säulen-, Tropfstein-, Faden-, Strahlenformen sowie die kostbarste, korallenähnliche Form (sog. Eiserne Blume).

Die kostbarste, korallenähnliche Form ist sog. Eiserne Blume.

Foto Julius Szabo

Dieses weltweit einmalige Juwel wurde durch reinen Zufall während der Vortriebsarbeiten an geologischem Erkundungsstollen im Jahr 1954 entdeckt. 1972 wurde die Höhle für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Höhlentemperatur schwankt zwischen 7,2°C und 7,8°C und die relative Luftfeuchtigkeit im Bereich zwischen 92% bis 97%.

 

 

 

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